Ein Blick zurück…

… auf die erfolgreiche Zeugnisverleihung der ESG-Deutschkurse im letzten Semester.
Auch wenn die Teilnehmerzertifikate in den Händen der strahlenden Schüler keine offiziellen Zeugnisse sind, haben sie doch eine große Bedeutung. Sie zeigen was die Schüler alles geschafft haben und dass sie auf ihrem Weg hier, in ihrer neuen Heimat, wieder ein Stückchen weiter sind.

Veganer Abend 2017

Am Donnerstagabend trafen sich im ESG-Raum nicht nur Veganer und Vegetarier, sondern auch interessierte Alles-Esser zu einem spannenden und leckeren Themenabend. Gastgeberin Júlia Pöcze präsentierte interessante Informationen und gab spannende Einblicke in die vegane Lebensweise. Das vegane 3-Gänge Menü konnte dann sogar die Fleischliebhaber überzeugen.

Ihr wollt noch mehr erfahren? Mit einem Klick auf den Button gelangt Ihr direkt zum Artikel vom Online-Magazin BLANK.

 

Stundenplan für die Deutschkurse

Hier findet Ihr unseren aktuellen Stundenplan für die Deutschkurse im WiSe 2017/18 sowie eine Karte, auf der die Veranstaltungsorte eingezeichnet sind.

 

Deutschkurse 2017/18

Das Programm fürs Wintersemester

Unser Programm fürs Wintersemester 2017/18 ist online! In dem umfangreichen Kalender stehen neben den ESG-Terminen auch alle Termine der KSG und Ökumenisches. Wenn Ihr den Kalender ausgedruckt haben wollt: kommt doch bei uns im Büro NK 207 vorbei 🙂

Arabisch lernen

Du interessierst dich für den Nahen Osten und die arabisch-sprachige Welt? Dann haben wir ein Angebot für dich: einen kostenlosen Arabisch-Kurs, den Studis aus Syrien und dem Libanon geben. Alles findet auf ehrenamtlicher Basis statt und ist daher kostenlos für dich. Der Kurs ist jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr im ESG-Raum über der Gmoa (beim NK-Innenhof). Interessiert? Dann schau vorbei!

Hilfe für Shams

Diese Woche fand die zweite Sammelabschiebung zurück nach Afghanistan statt – unter den 26 Flüchtlingen ist auch Shams aus Passau-Grubweg. Der junge Shams befand sich wegen eines Traumas, das er bei einem Anschlag in Afghanistan erlitten hat in Behandlung, bekam Medikamente gegen Depressionen und wurde von einem evangelischen Pfarrer seelsorgerisch betreut. Als die Polizei ihn aus der Unterkunft holte, durfte er aber weder sein Hab und Gut noch Medikamente mitnehmen, auch durfte niemand aus seinem Bekanntenkreis den jungen Mann vor seiner Abschiebung besuchen. Aus Kabul erreichte uns jetzt am Mittwoch Shams Hilferuf per Handy: Er habe kein Geld, keine Medikamente, keine Kontaktperson und das Schlimmste – seine Familie sei nicht mehr in Afghanistan, sondern in den Iran geflohen. Der Freundeskreis Firmiangut versucht jetzt aus seiner kleinen Kasse Shams das Nötigste zu finanzieren. Wir wollen sie dabei unterstützen und sammeln gemeinsam mit ihnen Geld für Shams. Alle Beträge, seien sie noch so klein, sind uns und Shams eine große Hilfe – gespendet werden kann an das Konto der Kath. Pfarrkirchenstiftung, Stichwort „Freundeskreis Firmiangut Nothilfe“. Die Kontonummer lautet DE07 7509 0300 0104 3335 86 BiC: GENODEF1M05.

Diesen emotionalen Aufruf veröffentlichte am Mittwoch der evangelische Pfarrer i.R. Klaus Peter Metzger:

AUCH IN PASSAU WURDE GESTERN ABGESCHOBEN!
ES IST ALS OB SHAMS UNS ENTFÜHRT WORDEN IST!
KEIN Straftäter wurde hier gestern abgeschoben,
sondern SHAMS, EIN KRANKER JUNGER MANN, der unter einem attestierten posttraumatischen Belastungssyndrom, einer verkrüppelten Hand und mehreren Verwundungen am Körper durch einen Bombenanschlag in Afghanistan leidet und deshalb Ende 16 mehrere Wochen in Passau stationär in der Klinik war. Er ist gestern früh in der GU Grubweg von der Polizei festgenommen und nach Kabul abgeschoben worden. Heute und morgen wären weitere wichtige medizinische Untersuchungen in Passau und Deggendorf angestanden. Er durfte weder seine Medikamente noch seine persönlichen Sachen mitnehmen.
Mir selber als Pfarrer wurde von der Zentralen Ausländerbehörde in Deggendorf verweigert, ihn noch einmal als Seelsorger zu besuchen, obwohl ich ihn ein Jahr lang sehr intensiv begleitet habe!
Rechtsanwältin P. Haubner hat sehr sehr schnell reagiert! Aber ihr Eilantrag und ihre Verfassungsbeschwerde wurden abgelehnt.
Shams war gerade medikamentös soweit eingestellt, um seine Retraumatisierung behandeln zu können. Ohne diese weitere medizinisch-psychologische Betreuung und die Unterstützung von Menschen mache ich mir die allergrößten Sorgen, was dort in Kabul aus dem jungen Mann werden wird, an dem Ort, wo er sein Trauma erlitten hat.
Ich habe ihn noch vor Wochen hier in einem vollkommen hilflosen und orientierungslosen Zustand erleben müssen, der nur durch entsprechende Medikamente sich gebessert hatte.
Der stille bescheidene junge Mann hatte, als er am Ende seiner zwei jährigen Flucht 2011 nach Deutschland kam, erst keine Unterstützer, die ihm halfen sich zurecht zu finden. Als sich im Herbst 2015 der Helferkreis in der GU gegründet hatte, war er sehr froh, Menschen zu haben, an die er sich wenden konnte.
Aus Unwissenheit und Scham hatte er 2012 bei der Befragung durch das BAMF seine Ängste durch erlittene Gewalt und die Ermordung des Vaters verschwiegen und danach hatte er, orientierungslos, wie er war, den Klagetermin gegen die Ablehnung in Regensburg versäumt, weil er in den falschen Zug eingestiegen war.
Erst im Sommer 2016, als er mir über seine jahrelange Schlaflosigkeit und seinen Gedächtnisverlust berichtete, wurde er dann das erste Mal deswegen ärztlich untersucht und medikamentös behandelt.
Ich habe noch vor Augen, wie er das erste mal seit langem kurz vor Weihnachten mich angelächelt hat!
Jetzt, wo endlich eine Perspektive entstanden war, dass er Verständnis, Erholung und Heilung von seinen körperlichen und seelischen Verletzungen bei uns finden kann, wurde er gewaltsam herausgerissen, weil er auf einer Liste stand, die irgendjemand unterschrieben hat, der nicht genant sein möchte.
Jeden, den ich gestern bei den Ausländerbehörden fragte, sagte, er sei nur ausführendes Organ, tue nur seine Pflicht, jemand anders habe das unterschrieben, den er nicht nennen könne.
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Momentan können wir keinen Kontakt zu Shams aufnehmen um zu wissen wie es um ihn steht und sind entsetzt und empört, dass so etwas möglich ist in unserem Land!
ES IST ALS OB SHAMS UNS ENTFÜHRT WORDEN IST!

The State of the Holy Land

Wir fiebern dem Vortrag über Israel und Palästina in einer Woche ganz besonders entgegen! Nicht nur verspricht das Thema eine interessante, wichtige und spannende Debatte über das Heilige Land, in das einige ESGler*innen Anfang des Jahres gereist sind, wir sind auch besonders stolz auf eines unserer ESG-Mitglieder: Er organisiert das Event mit und vertritt in der Diskussion die palästinensische Seite.

Wir legen es euch also besonders ans Herz, euch die Veranstaltung nicht entgehen zu lassen, wenn zwei Studierende, einer aus Israel und einer aus Palästina über den Konflikt und den Alltag im Heiligen Land sprechen und in einer offenen Diskussion die Fragen des Publikums beantworten. Sehen wir euch am 29. November um 20 Uhr im HS5? Hinweis: Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Info-Asyl Internetauftritt

Info Asyl

Besuche die Website www.info-asyl.de und finde viele Angebote für Geflüchtete in Passau! * !لمحة عما نقدمه للاجئين في باساو – www.info-asyl.de * Cliquez sur le lien www.info-asyl.de pour savoir tout sur les offres pour les réfugiés à Passau! * Visit www.info-asyl.de and find many offers for refugees in Passau!


*Das Angebot der ESG findet ihr unter „Deutschkurse“*

دروس اللغة الألمانية *

* Vous trouverez l’offre de la paroisse protestante étudiante sous “ Cours d’allemand“ * You’ll find the offer of the protestant student parish under the button „German classes“ *

Demonstration - Grenzen überwinden

Grenzen überwinden! Demonstrationsbericht

Am 17.10. fand die Demonstration gegen Fremdenhass, Rassismus, für Bewegungsfreiheit und Solidarität statt. Die Demonstration lief friedlich ab und nahezu alle Parteien haben vom politischen Machtgehabe abgesehen und sich zusammengefunden, um gemeinsam zu demonstrieren. Außerdem wurde die Demonstration von verschiedenen (Hochschul-)Gruppen unterstützt.

Die zahlreichen und erstklassigen Reden wurden ebenfalls auf arabisch übersetzt, um auch die teilnehmenden Asylbewerbern zu erreichen.

Insgesamt haben sich für die Demonstration 800-1000 Leute versammelt.